Gemeinderat Egnach auf Exkursion in Eriskirch
Die Gemeindepartnerschaft zwischen Eriskirch und der Gemeinde Egnach (CH) ist ausgesprochen lebendig. Am Freitag vergangener Woche besuchte der Egnacher Gemeinderat zusammen mit Gemeindepräsident Emil Müller und Mitarbeitern der Verwaltung die Gemeinde Eriskirch und traf sich dort mit den Eriskircher Gemeinderäten und der Verwaltung. Nach einem Frühstück im Rathaus und der Besichtigung des Naturschutzzentrums führte die Leiterin des NAZ durch Ried. Nach der rund zweistündigen Fachführung stärkte sich die Truppe im Wirtshaus bevor sie zur Irishalle aufbrach. Die Sanierung und Umgestaltung der ehemaligen „Festhalle“ wurde durch Bauamtsleiter Frank Jehle fachlich erläutert. Yvonne Denkinger, Leiterin des Kindergartens Arche führte die Egnacher durch den der Halle angeschlossenen Kindergarten und erläuterte dessen Konzeptionierung. Die Gemeinderäte beider Kommunen fanden sich schnell in der Erörterung der unterschiedlichen Bildungssysteme und ihrer Finanzierung wieder. Rechnungsamtsleiter Christian Macherauch war hier der richtige Ansprechpartner für unsere Egnacher Freunde.
Auf reges Interesse stieß die Sicherung der Hangrutschung in Unterbaumgarten. Bauamtsleiter Jehle erläuterte die umfangreichen Sicherungsmaßnahmen, die erst kürzlich durch das Land mit schwerem Gerät erfolgt sind. Die angrenzende ehemalige Mülldeponie Dillmannshof sorgte für Gesprächsstoff, denn die mögliche Nachnutzung ehemaliger Deponien ist nicht nur auf deutscher Seite ein Thema.
Nach einem Spaziergang über die historische Holzbrücke ließen die deutschen und schweizer Gemeinderäte den Abend in der Brenner-Stube ausklingen. In lockerer Runde ergaben sich gute Gespräche über die Themen, die den Tag umrahmt hatten, über Unterschiede und Gemeinsamkeiten und über Möglichkeiten, die Gemeindepartnerschaft auf breitere Füße zu stellen. Eine gute Gelegenheit hierzu bietet die Teilnahme der Gemeinde Eriskirch an der Gewerbeausstellung „Gewa 2026“ in Egnach im kommenden Jahr.