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Ukraine-Flucht: Unterstützungs-Möglichkeiten und Informationen

In einer Online-Konferenz zwischen den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der Gemeinden im Landkreis und dem Landratsamt wurde am Donnerstag über ein breites Hilfs-Angebot gesprochen. Oberste Priorität hat aktuell die Aufnahme von Geflüchteten aus der Ukraine. Menschen mit freiem Wohnraum in Eriskirch können sich hierfür direkt an die Gemeindeverwaltung wenden. Die Angebote werden über den Gemeindeverwaltungsverband Eriskirch-Langenargen-Kressbronn a. B. koordiniert.

Sie können aber auch die Formulare nutzen, welche auf der Informationsseite der Homepage des Landratsamts Bodenseekreis bereitgestellt werden. Größere Objekte oder Häuser sollen über das Formular direkt an das Amt für Migration und Integration gemeldet werden. Dabei sind vor allem längerfristige Angebote, in denen eine Unterbringung über mehrere Monate hinweg möglich ist, ein zentraler Baustein.

Gebraucht werden aber auch Dolmetscherinnen und Dolmetscher für Arztbesuche sowie Schulanmeldungen und zur Übersetzung von Dokumenten in kyrillischen Schriftzeichen. Bei Spenden ist eine finanzielle Unterstützung gefragt. Dafür wird im Bodenseekreis derzeit ein eigenes Konto eingerichtet. Von Sachspenden ohne vorherigen Aufruf durch die Gemeinde oder durch das Landratsamt wird abgeraten. Weitere Spendenmöglichkeiten, z.B. an das „Hilfswerk Osteuropa“ in Friedrichshafen oder das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe - Caritas international, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie Katastrophenhilfe und UNICEF Deutschland – sind ebenfalls auf der Informationsseite zu finden.

Die Informationsseite enthält häufig gestellte Fragen zur Bereitstellung von Wohnraum und Informationen zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten sowie Sach- und Geldspenden.
Zudem ist ab Freitag, 04. März 2022 ab 9:00 Uhr ein eigenes Info-Telefon eingerichtet, das montags bis donnerstags von 09:00 bis 16:00 Uhr sowie freitags von 09:00 bis 12:00 Uhr erreichbar ist. Weitere Fragen können auch per Mail an ukraine-ami@bodenseekreis.de gestellt werden.

Bürgermeister Arman Aigner betont die Notwendigkeit der Hilfsbereitschaft der Menschen: „Wir sehen uns innerhalb kürzester Zeit wiederholt einer großen Herausforderung entgegengestellt. Flüchtenden Menschen aus der Ukraine unsere Hilfsbereitschaft anzubieten und über einen längeren Zeitraum eine sichere Bleibe zu ermöglichen ist die Aufgabe der Stunde.“

Auf Bundesebene werden derzeit die rechtlichen Fragen zur Unterstützung von Geflüchteten aus der Ukraine geklärt. Nach der Ankunft im Bodenseekreis sollten sich Ukrainerinnen und Ukrainer direkt bei der zuständigen Ausländerbehörde beim Landratsamt, der Stadt Friedrichshafen oder der Stadt Überlingen melden.

wichtige Links:

Informationsseite des Bodenseekreises
Info-Mailadresse
Informationen der Ausländerbehörde
Info-Telefon Ukraine Bodenseekreis: 07541 204-3330

 

 

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