








Die Holzbrücke von Eriskirch wurde 1828 erbaut, und "ihre Fundamente stehen auf je 96 Holzpfählen, welche am 13. Februar 1828 geschlagen wurden", wie in einer privaten Chronik zu lesen ist. Diese Brücke überwand die Schussen als alte Grenze zwischen den seit 1810 bestehenden Gemeinde Eriskirch und Oberdorf. Die Schussen bildet zuvor auch die Grenze zwischen der Reichsstadt Buchhorn und der Grafschaft Montfort zu Tettnang In den Jahren 1984/ 85 renoviert die Gemeinde Eriskirch dieses Bauwerk unter Beibehaltung der alten Haupttragkonstruktion, wobei dem modernen Kraftfahrtverkehr durch Erhöhung der Tragfähigkeit und Anlegung des parallelen Fuß- und Radsteges Rechnung getragen wurde.
Zu den Umbaukosten von rund 800.000 DM wurde namhafte Zuschüsse von Land und Kreis sowie vom Denkmalamt beigesteuert. Dieser Schussenübergang hat bereits schon vor dem Bau dieser Brücke Geschichte gemacht. So ist in der Pfarrchronik von Eriskirch vermerkt, dass am Osterdienstag 1733 eine Fähre auf der wohl vom Schneeschmelzwasser angestiegenen Schussen beim übersetzen kenterte und 35 Personen.
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